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Montag 09.10.2006
Tarvisio - Sella Nevea - Tolmezzo - Passo di Pura -
Passo di Mauria Pieve di Cadore -
Passo san Boldo - Borso del Grappa


Tarvisio - Sella Nevea - Tolmezzo - Ampezzo - Passo di Pura - Passo di Mauria
Es ist sonnig und kalt am Morgen. Der Raureif klebt an den Kühen. Deshalb sind wir nicht besonders in Eile und frühstücken gemütlich. So bleibt auch Zeit, die heutige Route abzustecken. Tagesziel ist bei Silvia am Monte Grappa. Wie im Mai versprochen, wollen wir uns bei ihr wieder mit köstlichen Speisen verwöhnen lassen.
Auf geht’s.
Der Asphalt ist im Schatten noch mit Raureif überzogen und hat zweifelhaften Grip als wir über die Sella Nevea nach Westen fahren.

Sella Nevea

In der Sonne wird es dann schon wieder etwas gemütlicher. Sowohl von den Straßen als auch von der Landschaft her ist es wieder ein Volltreffer.
Dazu ist ja noch Wochentag ohne Aus- flugsverkehr und wir sind so ziemlich allein mit den Bikes. Die Straße führt uns weiter nach Tolmezzo. Parallel zur Autobahn geht es zwar flott aber flach und ziemlich geradeaus voran. So freuen wir uns, dass es wieder etwas mehr in die Berge geht.
Gegen 13:00 Uhr sind wir in Ampezzo und der Magen meldet sich knurrend zu Wort. An der einzigen Pizzeria am Platz kehren wir ein. .

Sella Nevea

Schon 3 ½ Tage in Italien unterwegs und noch keine „Mafia-Torte“ gegessen. Dem schaffen wir jetzt Abhilfe. Wir sitzen auf der Terrasse in der warmen Mittagssonne und bekommen eine ausgezeichnete Pizza beim „El Grecco“ vorgesetzt. (Pizza beim Griechen???)
Frisch gestärkt stürzen wir uns wieder ins Kurvengetümmel. Dem Paso di Pura folgt der Paso di Mauria. Wirklich sehr nett zu fahren und der Blick auf die sich dahinter aufbauenden Dolomiten ist atemberaubend.
Wir kommen dann wieder ins Tal der Piave.

Passo di Mauria

Pieve di Cadore-Passo san Boldo-Borso del Grappa
Vorbei an Pieve di Cadore folgen wir der Piave nach Süden. Hier kann man flott fahren und macht auch Strecke. Da wir gut in der Zeit liegen, machen wir einen kleinen Schlenker zum Passo san Boldo. Das Nav führt uns auf dem kürzesten Weg über sämtliche kleine Nebenstraßen.
Lustig. Am Pass angelangt, kommen wir wieder an ein Baustellenschild. Durchfahrt gesperrt bis gestern um 12:00 Uhr. Wir haben ja erfahren, dass man da nicht anhalten muss. Doch ein Stück weiter steht dann ein Auto quer zur Fahrbahn und versperrt den weiteren Weg. Es kommt gerade auch ein Bauarbeiter, der uns zu verstehen gibt, dass wir selbst mit den Motorrädern nicht durchfahren können. Über Baustellen in Italien haben wir also folgendes gelernt: Eine Straßensperrung wegen Bauar- beiten ist nur dann zu beachten, wenn zusätzlich zu den Schildern auch noch durch ein Fahrzeug der Weg versperrt wird. Gut, wir haben verstanden.
Da wir schon einmal stehen, gibt es etwas zu trinken und eine Zigarettenpause für Barney.

On the Road

Wir fahren also wieder zurück - diesmal den direkten Weg.
Was wir vorher nur im Rückspiegel hatten, türmt sich jetzt im Breitbandformat vor uns auf: Die Dolomiten, wie sie von hier aus der Ebene wachsen. Beeindruckend.
Auf der Hauptstraße zurück ist der Weg bis nach Borso schnell gefahren. Es ist gerade 17:45 Uhr, als wir bei Silvia eintreffen.
Ein Zimmer ist kein Problem, nur die Zeit bis zum Abendessen ist noch lang. Da es draußen noch angenehm warm ist trinken wir vorab schon einmal etwas. Ein netter Plausch mit einem Berliner Ehepaar verkürzt die Wartezeit.

Locanda Monte Grappa

Das Abendessen mit den 4 Gängen gönnen wir uns komplett. Es ist wie immer vorzüglich. Wir beherrschen uns aber soweit, dass der Magen nicht an seine Grenzen stößt.
Nach dem Essen sitzen wir in der lauen Luft noch bis nach Mitternacht draußen.
Das Personal hat sich schon vor einer knappen Stunde verabschiedet. Man hat uns eingeweiht, was abzuschließen und wo das Licht auszu- schalten ist.
Nachdem das erledigt ist, können wir uns zufrieden in die Betten begeben.
Buona notte.

Locanda Monte Grappa
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